Die Gruppe Upperclass Goslar wurde im Herbst 2012 von jungen und jung gebliebenen Menschen gegründet. Wir verstehen uns als Supporter und versuchen ‚unseren‘ Goslarer Sportclub in allen Lebenslagen bestmöglich zu unterstützen. Hierbei handeln wir nach dem Grundsatz ‚Alles kann, nichts muss‘.

Für uns ist klar: Wir geben unseren Kopf nicht am Stadioneingang ab!
Entgegen dem aktuellen Trend der meisten Fanszenen, sich als ‚unpolitisch‘ zu positionieren, wollen wir als Gruppe explizit im Stadion einen selbstorganisierten Freiraum, fern ab von menschenverachtenden Ausgrenzungsmechanismen schaffen und legen dabei großen Wert auf ein respektvolles Miteinander und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich brisanten Themen wie Rassismus, Faschismus, Nationalismus, Patriotismus, Sexismus, Antisemitismus und Antiziganismus.
Weiterhin distanzieren wir uns von mackerhaftem Verhalten und Gepose. Dies bedeutet, dass wir nicht gewaltsuchend sind, im Notfall allerdings unsere Gruppen- und Blockmitglieder, Strukturen und Ideale verteidigen werden.

Wir sehen uns der traditionsreichen Geschichte ‚unseres‘ Vereins, welcher zu einem fußballerischen Nullpunkt im Harz gegründet wurde, verpflichtet und wollen diese Tradition wahren. So lehnen wir die stetige Kommerzialisierung und Modernisierung im Fuflball ab, da wir im eigenen Verein diese Schritte bereits deutlich spüren müssen. Dies fängt bei überteuerten Ticketpreisen und Repressalien an und endet bei hoher Einflussnahme von Einzelpersonen, welche versuchen, den Verein nach ihren Wunschvorstellungen umzugestalten und für die die aktive Fanszene nicht mehr als ein notwendiges Übel ist.

-Upperclass Goslar, Juni 2013